Statut

 SATZUNGEN DER SÜDTIROLER SPORTHILFE

(genehmigt durch die Mitgliederversammlung am 24.05.2001)

 

A) ABSCHNITT ALLGEMEINES

 

Art. 1
NAME UND SITZ

 

1.       Der Verein führt den Namen „SÜDTIROLER SPORTHILFE“, italienisch„ASSISPORT ALTO ADIGE“, wurde am 09. Oktober 1987 in Bozen gegründet und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Südtirol.

2.       Der Verein hat seinen Sitz in Bozen. Der Vereinssitz kann innerhalb der Gemeinde durch Beschluss des Vorstandes festgelegt oder neu bestimmt werden.

 

Art. 2
ZIEL UND ZWECK

 

1.       Der Verein dient dem Zweck, Südtiroler Sportlern und Sportlerinnen, sowie das Sportwesen des Landes durch ideelle und materielle Hilfeleistung zu unterstützen und zu fördern. Dies geschieht insbesondere durch:

2.       Linderung vorzugsweise sportbedingter sozialer Härtefälle

3.       Unterstützung der beruflichen, sowie der sportlichen Aus- und Weiterbildung von talentierten Sportlern;

4.       Hilfen jeder Art, um die sportliche und sportberufliche Leistungsfähigkeit von talentierten Sportlern zu entfalten und zu erhalten;

5.       Auch kann der Verein jedwelche Veranstaltung durchführen und alle weiteren Maßnahmen ergreifen, die direkt oder indirekt für die Zielsetzung förderlich, nützlich und/oder notwendig sind.

6.       Um diese Ziele zu erreichen, kann der Verein alle mit dem Vereinszweck direkt oder indirekt zusammenhängenden Geschäfte beweglicher und unbeweglicher Natur tätigen, Mobilien, Immobilien und Realrechte erwerben und veräußern, bauen, führen, anmieten und vermieten, Betriebe oder Betriebszweige pachten und verpachten. 

7.       Für die Inanspruchnahme der Leistungen der Südtiroler Sporthilfe besteht kein Rechtsanspruch.

 

Art. 3

DAUER/GESCHÄFTSJAHR

 

1.       Die Dauer des Vereines ist auf unbestimmte Zeit festgesetzt.

2.       Das Geschäftsjahr stimmt mit dem Kalenderjahr überein.

 

Art. 4

GEMEINNÜTZIGKEIT/EHRENAMTLICHKEIT/SPESENERSATZ

 

1.       Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Die Mittel des Vereines dürfen nur zweckgebunden verwendet werden und müssen bei einer eventuellen Auflösung nach Tilgung aller Verpflichtungen, ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden.

2.       Alle Leistungen der Mitglieder im Bereich der institutionellen Tätigkeit müssen ehrenamtlich erbracht und die Funktionen und Ämter ehrenamtlich ausgeübt werden.
Für die Durchführung vereinzelter Geschäfte oder Verpflichtungen, kann der Vereinsvorstand auch Dritte beauftragen und diesen ein Entgelt und/oder Spesenersatz zuerkennen.
Den Mitgliedern und Funktionsträgern im Verein können die für den Verein ausgelegten Spesen ersetzt werden.

 

B) ABSCHNITT MITGLIEDSCHAFT

 

Art. 5

MITGLIEDER

 

1.       Mitglied des Vereines sind all jene natürlichen und juristischen Personen und Körperschaften, die in den Verein aufgenommen werden und regelmäßig den Mitgliedsbeitrag entrichten. Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vereinsvorstand.

 

Art. 6

AUFNAHME VON MITGLIEDERN

 

1.       Die Mitgliedschaft entsteht durch die Aufnahme in den Verein.

2.       Der Antrag um Aufnahme ist an den Vorstand des Vereines zu stellen, welcher über den Antrag entscheidet.

3.       Gegen die Nichtaufnahme kann Berufung beim Schiedsgericht des Vereins eingereicht werden, welches endgültig entscheidet.

 

Art. 7

RECHTE DER MITGLIEDER

 

1.       Alle Mitglieder haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung.

2.       Sie haben das Recht, an der Willensbildung des Vereins, auch durch Stellungnahme und Anträge an die Organe, mitzuwirken.

 

Art. 8

PFLICHTEN DER MITGLIEDER

 

1.       Die Mitglieder sind verpflichtet:

1.       sich an die Satzungen, an die Durchführungsbestimmungen, sofern erlassen, und an die Beschlüsse der Vereinsorgane zu halten

2.       die festgelegten Mitgliedsbeiträge und/oder Gebühren ordnungs- und termingemäß zu entrichten

3.       die Entscheidung aller Streitigkeiten, welche sich aus dem Mitgliedschaftsverhältnis ergeben, dem Schiedsgericht des Vereines zu überlassen.

 

Art. 9

VERLUST DER MITGLIEDSCHAFT

 

1.       Die Mitgliedschaft erlischt durch:

1.       freiwilligen Austritt

2.       Tod

3.       Auflösung der Mitgliedskörperschaft

4.       Ausschluss

2.       Der Austritt erfolgt aufgrund einer schriftlichen Erklärung an den Vereinsvorstand, die jederzeit erfolgen kann.

3.       Der Ausschluss eines Mitgliedes muss schriftlich begründet werden und bedarf eines einfachen Mehrheitsbeschlusses des Vorstandes.

 

Gründe für den Ausschluss:

1.       Missachtung der Statuten, der Durchführungsbestimmungen oder der Beschlüsse der Vereinsorgane

2.       Schädigung des Rufes oder des Ansehens des Vereines oder wenn den Zielsetzungen des Vereines entgegengearbeitet wird

3.       bei unterlassener Zahlung des Mitgliedsbeitrages trotz erfolgter Zahlungsaufforderung für zwei aufeinanderfolgende Jahre

4.       wenn die satzungsmäßigen Voraussetzungen für die Mitgliedschaft nicht mehr gegeben sind

 

C) ABSCHNITT VEREINSORGANE

 

Art. 10

ORGANE

 

Organe des Vereines sind:

1.       die Mitgliederversammlung (MV)

2.       der Vorstand (VS)

3.       die Rechnungsprüfer (RP)

4.       das Schiedsgericht (SG)

 

Art. 11

AMTSDAUER

 

1.       Die Mitglieder des Vorstandes, des Schiedsgericht und die Rechnungsprüfer bleiben drei Jahre im Amt und sind wieder wählbar.

 

Art. 12

DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG (MV)

 

1.       Die MV kann in ordentlicher und außerordentlicher Sitzung zusammentreten und wird vom Vorstand einberufen.Die Einberufung erfolgt schriftlich mit Bekanntgabe des Datums, des Ortes und der Tagesordnung und muss mindestens 10 Tage vor der Abhaltung zugestellt werden.

2.       Die MV muss mindestens einmal jährlich nach Ablauf des Geschäftsjahres einberufen werden. Darüber hinaus muss die MV auf Verlangen von mindestens einem Viertel (¼) der stimmberechtigten Mitglieder einberufen werden.

3.       Die MV ist das oberste Organ und setzt sich aus allen stimmberechtigten Mitgliedern zusammen.

4.       Stimmberechtigt sind alle Mitglieder und Ehrenmitglieder.

 

Art. 13

BESCHLUSSFÄHIGKEIT DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG 

 

1.       Die MV ist in erster Einberufung beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder vertreten ist.

2.       In zweiter Einberufung ist die MV bei jeder Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.

3.       Zur Abänderung der Satzungen bedarf es der Zustimmung von wenigstens zwei Drittel (2/3) der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

Art. 14

ABSTIMMUNG

 

1.       Zur Abstimmung in der MV sind alle Mitglieder und Ehrenmitglieder berechtigt, welche sich im Verhinderungsfalle durch ein anderes Mitglied mittels schriftlicher Vollmacht vertreten lassen können.

2.       Jedes Mitglied kann nur zwei weitere Mitglieder bei der MV vertreten.

3.       Den Vorsitz der MV führt der Präsident und bei seiner Abwesenheit sein Stellvertreter. Sollte es die MV als notwendig erachten, so kann diese einen Vorsitzenden bestimmen oder wählen. Die MV bestimmt den Schriftführer und die Stimmzähler, letztere sofern erforderlich.

4.       Über die Beschlüsse und den Verlauf der MV ist eine Niederschrift anzufertigen, welche vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterfertigen ist.

 

Art. 15

ZUSTÄNDIGKIET UND BESCHLUSSFASSUNGEN DER MV

 

1.       Folgende Aufgaben sind der MV vorbehalten:

1.       Genehmigung der Jahresabschlussrechnung

2.       Entlastung des Vorstandes

3.       Wahl der Vereinsorgane

4.       Festlegung der Anzahl des Vorstandsmitglieder

5.       Beschlussfassung über die Auflösung des Vereines

6.       alle übrigen Beschlussfassungen, die von Gesetz der MV vorbehalten sind

1.       Die Beschlüsse der MV werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Gleiches gilt bei Wahlen.

2.       Die Abstimmungen erfolgen in geheimer Wahl mittels Stimmzettel. Wenn alle anwesenden stimmberechtigten Mitglieder damit einverstanden sind, kann auch durch Handheben abgestimmt werden.  

 

Art. 16

WAHL DER VEREINSORGANE

 

5.       Bei Wahlen der Vereinsorgane gilt derselbe Beschlussfassungsmodus wie im Art. 15 Punkt 2 und 3 angeführt.

6.       Bei der Wahl der Vereinsorgane können so viele Vorzugsstimmen abgegeben werden, wie Mitglieder der Organe zu wählen sind.

7.       Erhalten zwei oder mehrere Kandidaten die gleiche Anzahl von Vorzugsstimmen, so gelten die an Jahren jüngeren als gewählt.

 

Art. 17

DER VORSTAND (VS)

 

1.       Der Vorstand besteht aus mindestens 8 (acht) und höchstens 10 (zehn) Mitgliedern, wobei die MV vor jeder Wahl die Anzahl der zu Wählenden bestimmt.
Zwei Mitglieder werden vom „Verband der Sportvereine Südtirols“ (VSS) und ein Mitglied von der „Unione Societá Sportiva Alto Adige“ (USSA) ernannt.
Die vorgenannte Höchstanzahl von Vorstandsmitgliedern darf auch mit den Ernannten nicht überschritten werden.

2.       Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den Präsidenten und den Vizepräsidenten.

3.       Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, wird dieses bei der darauffolgenden Mitgliederversammlung ersetzt und bleibt für die restliche Amtsdauer im Amt.

4.       Scheiden gleichzeitig mehr als die Hälfte der gewählten Vorstandsmitglieder vorzeitig aus, so verfällt der gesamte Vorstand und es müssen innerhalb von 60 Tagen Neuwahlen ausgeschrieben werden.

 

Art. 18

ZUSTÄNDIGKEIT UND BESCHLUSSFASSUNG DER VORSTANDES

 

1.       Der VS ist für alle Angelegenheiten der ordentlichen und außerordentlichen Verwaltung des Vereines zuständig, sofern diese nicht der MV vorbehalten sind.

Im Besonderen obliegt dem VS:

1.       Durchführung der Geschäfte des Vereines gemäß den Bestimmungen der Satzungen und nach den von der MV erteilten Richtlinien und getroffenen Beschlüssen

2.       Aufnahme von Mitgliedern, Festlegung der Aufnahmebedingungen und  Festsetzung des jährlichen Mitgliedsbeitrages

3.       Ausschluss von Mitgliedern

4.       Festlegung der Tagesordnung der MV

5.       Ernennung des Gutachterausschusses

6.       Festlegung der Beitragsvergaberichtlinien an die Förderwürdigen

7.       Beschlussfassung über die Beitragsvergabe im Sinne des Art. 2

8.       Einstellung von Mitarbeitern und Erteilung von Vollmachten an Dritte

9.       Ernennung von Ehrenmitgliedern und Vergabe von Ehrungen

10.   Wahrnehmung aller weiteren Aufgaben im Interesse des Vereines

2.       Der Vorstand ist bei mehrheitlicher Anwesenheit seiner Mitglieder beschlussfähig.

3.       Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

 

Art. 19

DER PRÄSIDENT

 

1.       Der Präsident vertritt den Verein nach außen vor den Behörden, vor Gericht und allgemein Dritten gegenüber.

2.       Er leitet den Verein im Einvernehmen mit den Vereinsorganen und ihren Weisungen, übt alle ihm übertragenen Befugnisse aus und legt die Tagesordnung der Vorstandssitzungen fest.

3.       Der Präsident wird im Falle seiner Verhinderung vom Vizepräsidenten vertreten. Er kann sich bei Veranstaltungen auch durch Dritte vertreten lassen. Diesen ist es untersagt, verpflichtende Vereinbarungen für den Verein einzugehen.

 

Art. 20

DIE RECHNUNGSPRÜFER (RP)

 

1.       Die MV wählt drei Rechnungsprüfer. Diese wählen aus ihrer Mitte den Vorsitzenden.

2.       Die Rechnungsprüfer haben die gesamte Geschäfts- und Finanzgebarung des Vereines zu überwachen.

3.       Die Rechnungsprüfer berichten der MV über den Jahresabschluss und ihre Tätigkeit.

4.       Scheidet ein Mitglied des Schiedsgerichts vorzeitig aus, wird dieses bei der darauffolgenden Mitgliederversammlung ersetzt und bleibt für die restliche Amtsdauer im Amt.

 

Art. 21

DAS SCHIEDSGERICHT (SG)

 

1.       Das Schiedsgericht besteht aus drei, von der MV gewählten Personen, welche Mitglieder des Vereines sein müssen und diese wählen unter sich den Vorsitzenden.

2.       Das Schiedsgericht ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Die Beschlussfassung erfolgt auf Grund dieser Satzungen und unter Berücksichtigung des Art. 808 ZPO.

3.       Das Schiedsgericht ist für die Entscheidung aller Streitfälle zuständig, die sich aus dem Mitgliedschaftsverhältnis ergeben und bei der Auslegung der Satzungen und der Geschäftsordnung, sofern erlassen, entstehen können.

4.       Die Vereinsmitglieder sind verpflichtet, die Entscheidung aller Streitigkeiten, die sich aus dem Mitgliedschaftsverhältnis ergeben können, unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges, dem Schiedsgericht zu überlassen und sich derselben zu unterwerfen.

5.       Scheidet ein Schiedsgerichtmitglied vorzeitig aus, wird dieses bei der darauffolgenden Mitgliederversammlung ersetzt und bleibt für die restliche Amtsdauer im Amt .

 

Art. 22

DER GUTACHTERAUSSCHUSS

 

1.       Der Gutachterausschuss ist beratendes Organ des Vorstandes in sportlichen Angelegenheiten und erstellt Gutachten zu den Ansuchen um Hilfeleistungen.

2.       Der Gutachterausschuss besteht aus 5 (fünf) Mitgliedern, die vom Vorstand für die Amtsdauer gemäß Art. 11 der Satzungen bestimmt werden.

3.       Die Mitglieder des Gutachterausschusses wählen unter sich den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter.

4.       Der Vorsitzende des Gutachterausschusses nimmt an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.

 

Art. 23

VEREINSVERMÖGEN

 

1.       Die Einnahmen und die mit diesen Mitteln erworbenen Gegenstände, bilden das gemeinsame Vermögen des Vereines. Das Vereinsvermögen kann weder während des Bestehens noch bei Auflösung des Vereins, aus welchem Grund auch immer, unter den Mitgliedern aufgeteilt werden, noch können diese im Falle ihres Austrittes oder Ausschlusses ihren Anteil am Vereinsvermögen fordern.

2.       Es ist dem Verein untersagt, direkt oder indirekt Gewinne, Verwaltungsüberschüsse, Rückstellungen, Reserven oder Kapitalanteile voll oder auch nur teilweise unter den Mitgliedern zu verteilen oder diesen zurück erstatten.

3.       Gewinn- und Verwaltungsausschüsse müssen für die Realisierung der satzungsgebundenen Zwecke oder für damit direkt verbundene Tätigkeiten oder Investitionen verwendet werden.

4.       Die dem Verein gehörenden und den Mitgliedern zur Benutzung überlassenen Gegenstände bleiben Eigentum des Vereins.

5.       Das Vermögen des Vereines muss im Falle einer Auflösung, aus welchem Grund auch immer, anderen gemeinnützigen Organisationen mit gleicher oder ähnlicher Ausrichtung zugewiesen oder für gemeinnützige Zwecke verwendet werden, falls nicht vom Gesetzgeber eine andere Zuweisungspflicht auferlegt wird.

 

Art. 24

AUFLÖSUNG

 

1.       Über die Auflösung des Vereines, über die eventuelle Ernennung einer oder mehrere Liquidatoren und über die grundsätzlichen Abwicklungsmodalitäten der Liquidation, entscheidet die außerordentliche MV mit einer Mehrheit von zwei Drittel (2/3) der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.


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